{"id":672,"date":"2023-01-03T17:15:02","date_gmt":"2023-01-03T16:15:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/?p=672"},"modified":"2023-01-06T13:11:10","modified_gmt":"2023-01-06T12:11:10","slug":"hilft-ein-holz-moratorium-dem-berliner-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/hilft-ein-holz-moratorium-dem-berliner-wald\/","title":{"rendered":"Hilft ein Holz-Moratorium dem Berliner Wald?"},"content":{"rendered":"<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Eine Erwiderung auf die Waldpapiere aus Reinickendorf<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><b>Dr.<\/b><b> <\/b><b>Hartwig Berger<\/b>, Berlin-Charlottenburg, November 2022<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i><b>Zusammenfassung<\/b><\/i><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_695\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-695\" class=\"wp-image-695\" src=\"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wald-Naturpark_Barnim_Berlin.jpg\" alt=\"Argumente gegen eine Initiative, den selektiven Holzeinschlag einzustellen\" width=\"400\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wald-Naturpark_Barnim_Berlin.jpg 480w, https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wald-Naturpark_Barnim_Berlin-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-695\" class=\"wp-caption-text\">Naturpark Barnim, Foto: Hartwig Berger<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Im vorliegenden Papier argumentiere ich gegen eine Initiative, den selektiven Holzeinschlag, sofern er im Rahmen des betriebenen naturnahen Waldumbaus stattfindet, solange einzustellen, wie nicht eine Neubewertung und Neukonzipierung des Berliner Mischwaldprogramms stattgefunden hat. Ich teile allerdings die auch in den Waldzustandsberichten dokumentierte Einsch\u00e4tzung, dass die W\u00e4lder unserer Region in der schnell fortschreitenden Klimakrise mit ihren Folgen hoch gef\u00e4hrdet sind. Zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen zum Schutz der W\u00e4lder sind daher gefordert. Deshalb pl\u00e4diere ich f\u00fcr die Fortsetzung des Mischwaldprogramms, in Kombination mit gezielter F\u00f6rderung einer Naturverj\u00fcngung im Wald. Und ich bewerte auch die geplante Errichtung von Holzbau-Wohnungen in Tegel als sehr sinnvolle Ma\u00dfnahme im Klimaschutz.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Eine Weiterentwicklung des zertifizierten Waldumbauprogramms ist allerdings unumg\u00e4nglich und an der Zeit. Das deckt sich offenbar auch mit der Einsch\u00e4tzung der Berliner Forstbetriebe. Ebenso steht eine kritische \u00dcberpr\u00fcfung der zum Holzeinschlag gemachten Eingriffe in den Wald an. Des weiteren sind auch die negativen Wirkungen von Luftschadstoffen im \u00d6kosystem des Waldes und die Folgen der Trinkwasserversorgung auf den Wasserhaushalt im Wald st\u00e4rker als bisher in Betracht zu ziehen.<\/i><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>1. Zum Holzbau in Tegel<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Im Schumacherquartier in Berlin Tegel sollen insgesamt 5.000 Wohnungen aus Holz entstehen, das in W\u00e4ldern Berlins und Brandenburgs gewachsen ist. Es wird also nicht mit energieaufwendig und klimasch\u00e4dlich hergestelltem Stahl und Beton gebaut. Zur Erinnerung: Allein die Herstellung des Zements, als dem einen Grundstoff von Beton, generiert in Deutschland pro Jahr rund 20 Millionen Tonnen an CO2, entsprechend 6% der gesamten CO2-Emissionen unseres Landes. Dagegen speichert der Holzbau f\u00fcr die Zeit seines Bestandes CO2 und entzieht es somit der Atmosph\u00e4re. Wenn im erw\u00e4hnten Schumacher Quartier 100.000 Festmeter an Holz verbaut werden, wird das neue Wohngebiet 20.000 bis 30.000 t an Kohlenstoff speichern, also rund 50.-80.000 CO2 vermeiden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wird dabei Holz von hier genutzt, ist das ein weiterer Pluspunkt f\u00fcr die St\u00e4rkung regionaler Wirtschaftskreisl\u00e4ufe. Zudem bietet Bauholz aus den W\u00e4ldern Berlins die Chance, dort den viel zu geringen Einschlag von 30%<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\">1<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"> endlich zu steigern. Denn wenn dieses Holz verfeuert wird, hilft das keineswegs dem Klimaschutz. Jeder geschlagene Baum h\u00e4tte, sofern weiterlebend und wachsend, pro Jahr weit mehr Kohlenstoff gespeichert als alle Jungb\u00e4ume, die zu seinem Ersatz gepflanzt werden. Diese erbringen diese \u201eLeistung\u201c erst nach Jahrzehnten, angesichts der vorr\u00fcckenden Klimah\u00f6lle brauchen wir aber Klimaschutz hier und jetzt!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Holzbau in Tegel ist so aus Sicht des Klimaschutzes eine sehr gute Nachricht. Umso mehr \u00fcberrascht ein Beschlussantrag aus Reinickendorf, der auf eine LDK der Berliner Gr\u00fcnen eingebracht werden soll. Um seine zentrale Forderung zum geplanten Holzbaus in Tegel zu zitieren<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>:<\/i><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif; font-size: 12pt;\"><i>Revision der Planung f\u00fcr das in Holzbauweise geplante Schumacher Quartier bis zur Implementierung eines transparenten Monitorings f\u00fcr die wirtschaftliche Nutzung des Holzes aus Berliner und Brandenburger W\u00e4lder.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Der Holzbau soll also zur\u00fcckgestellt werden, bis ein nicht n\u00e4her erl\u00e4utertes \u201eMonitoring\u201c eine wirtschaftliche Nutzung von Holz aus der Region genauer durchleuchtet hat. Allein angesichts des Tempos von Verwaltungshandeln und Begutachtungen in Berlin ist dann zu f\u00fcrchten, dass vorerst f\u00fcr Jahre kein Holz aus der Region verbaut wird. Wenn doch, so m\u00fcsste das Holz, im \u00fcbrigen klimasch\u00e4digend transportiert, aus der Ferne kommen. Genannt werden im Antrag neben Bayern (warum?) Tschechien, Skandinavien und Kanada. Der Zustand der W\u00e4lder in Tschechien kann mit Borkenk\u00e4ferbefall und breitfl\u00e4chigem Absterben der \u00fcberwiegenden Fichtenbest\u00e4nde schlicht als katastrophal bezeichnet werden<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\">2<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. . Kanada hat zumindest bis vor kurzem einen Gro\u00dfteil seiner Holzexporte aus der Verw\u00fcstung und Zerst\u00f6rung von W\u00e4ldern f\u00fcr die F\u00f6rderung von \u00d6lsanden bezogen. Und Schweden steht seit einigen Jahren im Verruf, mit r\u00fccksichtslosen Kahlschl\u00e4gen in seinen W\u00e4ldern seine Klimabilanz scheinbar sch\u00f6n zu rechnen\u2026.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Alternativen zum Holzbau, die der Antrag nennt, w\u00e4ren Lehmbau oder derEinsatz von \u201eCarbon-Beton\u201c. Lehmbau ist zweifellos aus der Sicht von Klimaschutz , Umweltschutz und Regionalit\u00e4t sinnvoll, jedoch: mit Lehm sechsgeschossige Wohnh\u00e4user zu errichten, ist vorerst entweder nicht m\u00f6glich, erfordert w\u00e4re die Machbarkeit erst mit l\u00e4ngerer Vorlaufzeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Und wenn mit \u201eCarbon-Beton gebaut wird, landen wir wieder beim Zement und in der oben erw\u00e4hnten Klimafalle.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Warum also das \u201enein\u201c zur Nutzung von Bauholz aus der Region? Die Papiere und Antr\u00e4ge aus Reinickendorf begr\u00fcnden das mit ihrer Kritik an der gegenw\u00e4rtigen forstwirtschaftlichen Praxis in Berlin. Darauf w\u00e4re jetzt einzugehen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>2. Der Wald im Stress der Klimakrise<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Gro\u00dfe Sorge um die W\u00e4lder unserer Region ist vollauf berechtigt. Die j\u00e4hrlichen Waldzustandsberichte in Berlin und Brandenburg, durchgef\u00fchrt anhand festgestellter Kronenverlichtungen bei ausgew\u00e4hlten Baumgruppen und statistisch hochgerechnet, best\u00e4tigen das eindringlich. Um bei Berlin zu bleiben: Vom Jahr 2018 zum Jahr 2019 hat sich der Anteil deutlich gesch\u00e4digter B\u00e4ume mehr als verdoppelt und der Anteil der sichtbar gesunden B\u00e4ume ist um mehr das Dreifache zur\u00fcckgegangen<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\">3<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. Der Schadensbericht f\u00fcr 2022 steht zum Zeitpunkt dieser Niederschrift noch aus, die Lage d\u00fcrfte sich weiter verschlimmert haben, weil eine Korrelation mit dem Jahresklima ins Auge f\u00e4llt: 2019, 2020 und 2022, etwas geringer 2021, waren ausgepr\u00e4gte Trockenjahre, bei zugleich zeitweise extremer Sommerhitze und kaum mit Schneefall<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\">4<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"> im Winter. Zunehmender Wassermangel, ausgetrocknete Waldb\u00f6den und zur\u00fcckgehendes Grundwasser sind die Folge, immer mehr B\u00e4ume finden nicht mehr ausreichend Wasser und reagieren mit dem vorzeitigen Abwurf von Nadeln und Bl\u00e4ttern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Chronischer bis dauerhafter Wassermangel sind eine zentrale, doch nicht die einzige Ursache eines m\u00f6glicherweise drohenden Waldsterbens. Die Wirkung des dauernden und sich kumulierenden Eintrags von Luftschadstoffen, von Stickoxiden und Ozon durch den Autoverkehr und von Stickstoffeintr\u00e4gen aus der Landwirtschaft werden in der der \u00d6ffentlichkeit und in der politischen Debatte notorisch untersch\u00e4tzt. Hier ist die kritische Diskussion, die zur Wirkung der Luftschadstoffe, die bis in die 90er Jahre intensiv gef\u00fchrt wurde, zu Unrecht versandet<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\">5<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. Dabei sind bei jedem aufmerksamen Gang durch unsere W\u00e4lder Warnzeichen unverkennbar: Der Anteil an Moosen und Flechten, beide anf\u00e4llig f\u00fcr die genannten Schadstoffe, ist zur\u00fcckgegangen; dagegen dringen u.a. mit Brombeerstr\u00e4uchern und Brennnesseln Pflanzen vor, die auf hohe Stickstoffeintr\u00e4ge im Waldboden hinweisen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Auch sollte in Berlin endlich ernster genommen werden dass die Trinkwasserf\u00f6rderung aus den Waldgebieten den dortigen Landschafts-Wasserhaushalt stark beansprucht und damit zur Versch\u00e4rfung der Waldsch\u00e4den beitr\u00e4gt. Um so mehr, als in den letzten Jahren<\/span><u> <\/u><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">der Trinkwasserverbrauch in Berlin merklich, in Korrelation zum verschlechterten Waldzustand, angestiegen ist. Auch um unseren Wald zu sch\u00fctzen, sind Appelle und vor allem wirksame Ma\u00dfnahmen zur Einsparung von Wasser zwingend gefragt. Des weiteren m\u00fcssen endlich die seit 25 Jahren (sic!) von der Umweltverwaltung betriebenen Genehmigungsverfahren zur maximal zul\u00e4ssigen F\u00f6rderung aus den Berliner Brunnengalerien entschieden beschleunigt und mit klaren Vorgaben zum Schutz der besonders natursensiblen Moore und Waldgebiete abgeschlossen werden<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\">6<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>3. Sinn oder Unsinn von Holzeinschlag im Berliner Wald<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Reinickendorfer Gr\u00fcne AG erweitert dagegen ihre Einsch\u00e4tzung zu Ursachen der Waldsch\u00e4den mit der These, dass auch die naturnahe Waldbewirtschaftung in Berlin, obwohl von FSC und Naturland seit 2002 zertifiziert und regelm\u00e4\u00dfig von Waldexpert*innen \u00fcberpr\u00fcft, die ohnehin kritische Lage im Wald verschlimmere. Sie verlangt daher ein Moratorium, also die Aussetzung des Holzeinschlags in Berlin f\u00fcr einen nicht n\u00e4her bestimmten Zeitraum, um die Berliner Waldbewirtschaftung in dieser Zeit neu zu \u00fcberdenken und zu konzipieren. F\u00fcr Brandenburg wird ein \u00e4hnliches Vorgehen vorgeschlagen<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\">7<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Unstrittig muss angesichts einer verschlimmernden Klimakatastrophe diskutiert und gepr\u00fcft werden, wie die Waldbewirtschaftung zu mehr Widerstandsf\u00e4higkeit, Klimaresilienz und Naturn\u00e4he weiterentwickelt werden muss. Dazu gibt es im \u00dcbrigen laufende Debatten in Forstwirtschaft und Forstwissenschaft im regionalen, nationalen und internationalen Austausch. W\u00fcrden Berlin (und Brandenburg) jedoch auf die vermehrt auftretenden Waldsch\u00e4den mit einem Holzeinschlag- Moratorium reagieren, w\u00e4re schlicht das Kind mit dem Bad ausgesch\u00fcttet, indem der Umbau zu einem Mischwald mit mehr Resilienz und Naturn\u00e4he vorerst angehalten w\u00fcrde. Um unsere W\u00e4lder widerstandsf\u00e4higer und naturn\u00e4her zu gestalten, ist vielmehr angesagt, den naturnahen Waldumbau zu beschleunigen, ihn kritisch in einem von Lernprozess nach der Maxime \u201etrial and error\u201c zu begleiten, ihn entsprechend der laufenden Beobachtungen zu ver\u00e4ndern und zu verbessern. Nat\u00fcrlich, nebenher bemerkt, mit mehr finanziellen und personellen Mitteln aus dem Landeshaushalt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Noch bis vor wenigen Jahrzehnten wurden Berlins und erst recht Brandenburgs W\u00e4lder in West wie in Ost vorwiegend als Kiefernplantagen angelegt, um so schnell und m\u00f6glichst viel Holz einschlagen zu k\u00f6nnen. Die Umgestaltung dieser Altlast an Holzplantagen in einen naturn\u00e4heren, vitaleren und biodiversen Mischwald , steckt vielerorts erst in den Anf\u00e4ngen. Dass in Westberlin die damaligen F\u00f6rster*innen schon in den 80er Jahren begannen, ihre Revieren naturn\u00e4her und vielf\u00e4ltiger umzuformen, bleibt ihr gro\u00dfes Verdienst. Dass das vereinigte Berlin diesen Umbau seit den 90er Jahren auf die gesamte Waldfl\u00e4che schrittweise, wenn auch langsam, ausweitet, ist ein wichtiger weiterer Schritt. Viele unserer W\u00e4lder sind mit ihrem h\u00f6heren Laubholzanteil seitdem bunter, im Naturleben vielf\u00e4ltiger und an Natursch\u00f6nheit f\u00fcr Wandernde und Erholungssuchende attraktiver geworden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Soweit es Baumdichte, vorhandene Baumarten, Wildverbiss und die vordringende Sp\u00e4tbl\u00fchende Traubenkirsche zulassen, fand und findet die Umgestaltung per Naturverj\u00fcngung statt. Das ist jedoch nicht \u00fcberall m\u00f6glich. Insbesondere die weiterhin zahlreichen und hoch verdichteten Kiefernbest\u00e4nde lassen den Waldumbau nur zu, wenn sie zuvor durch selektiven Holzeinschlag gelichtet werden. W\u00fcrden wir diese umfangreichen Waldgebiete nicht antasten, akzeptierten wir zwangsl\u00e4ufig Monokulturen, die eben kein vielf\u00e4ltiges Naturleben zulassen, die mit einem h\u00f6heren Wasserbedarf als Laubb\u00e4ume am Grundwasser zehren und die zudem deutlich anf\u00e4lliger f\u00fcr den ruin\u00f6sen Borkenk\u00e4ferbefall sind. Wenn wir das nicht wollen, sind wir auf einen selektiv verfahrenden Holzeinschlag verwiesen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Was den Holzeinschlag als solchen betrifft, wird zu Recht kritisch auf die Sch\u00e4den gewiesen, die der Einsatz von Harvestern im Waldboden verursacht. In der Forstszene wie in Politik und interessierter \u00d6ffentlichkeit m\u00fcssen wir also dar\u00fcber reden: Erstens, wie diese Eingriffe gemindert werden k\u00f6nnen, insofern der Einsatz dieser m\u00e4chtigen Raupenfahrzeuge als unvermeidlich eingesch\u00e4tzt wird; zweitens und vor allem: ob und wie auf Harvester verzichtet und diese durch den Einsatz von Seilwinden, einen Holzeinschlag per Fernbedienung oder durch den Einsatz von R\u00fcckepferden<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\">8<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"> ersetzt werden k\u00f6nnen. Meines Wissens geschieht das auch in der Berliner Forstszene<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\">9<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Daf\u00fcr hingegen, dass der gegenw\u00e4rtig in Grenzen praktizierte selektive Holzeinschlag wesentlich mitverantwortlich f\u00fcr den schlechten Zustand der W\u00e4lder sei, sehe ich keine irgendwie zureichenden Belege. Es ist zwar zutreffend, dass eine Auflichtung von Waldbest\u00e4nden durch Holzeinschl\u00e4ge, sommerliche Temperaturen im betreffenden Waldgebiet leicht erh\u00f6ht; auf der anderen Seite aber verbessert der gelichtete Wald den Zugang der verbliebenen B\u00e4ume zum Grundwasser und st\u00e4rkt so ihre Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Trockenheit und D\u00fcrre. Vor allem aber verbessert der Lichteinfall die Wuchschancen der eingebrachten Jungpflanzen. Und sofern der Holzeinschlag in hoch verdichteten Kiefernplantagen stattfindet, verst\u00e4rkt er die Lebensf\u00e4higkeit des Restbestandes. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Dank der nun jahrzehntelangen Praxis der Berliner Forsten sind diese hoch verdichteten Holzplantagen in den W\u00e4ldern unserer Stadt inzwischen weit weniger anzutreffen. Im Unterschied zu Brandenburg mit seinem noch \u00fcberm\u00e4\u00dfig hohen Anteil (73%) an zumeist monokulturellen Kiefernforsten. Insbesondere diese Best\u00e4nde sind aufgrund des h\u00f6heren Wasserbedarfs der Nadelb\u00e4ume, bei Regenmangel und D\u00fcrre besonders anf\u00e4llig<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote10sym\" name=\"sdfootnote10anc\">10<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. Auch k\u00f6nnen sie bei heftigen Waldbr\u00e4nden, die mit Extremsommern immer mehr zu erwarten sind, als regelrechte Brandbeschleuniger wirken, die kaum mehr in den Griff zu bekommen sind<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote11sym\" name=\"sdfootnote11anc\">11<\/a><\/span><\/sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">. Auch deshalb sind hier Auflichtung und eine Durchmischung mit Laubb\u00e4umen so wichtig. Und wir sollten daf\u00fcr Sorge tragen, dass hier geschlagenes Holz stofflich genutzt wird, statt weiter zuzulassen, dass mit ihm in Kraftwerken die Klimabilanz, zudem noch f\u00e4lschlich, sch\u00f6n gerechnet wird.<\/span><sup><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote12sym\" name=\"sdfootnote12anc\">12<\/a><\/span><\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fu\u00dfnoten:<\/h4>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Laut Auskunft aus Forstkreisen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> : <a href=\"https:\/\/deutsch.radio.cz\/die-tschechischen-waelder-ein-krankenbericht-8159148\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/deutsch.radio.cz\/die-tschechischen-waelder-ein-krankenbericht-8159148<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a> Der Anteil der B\u00e4ume mit deutlichen Sch\u00e4den stieg von 16% auf 36%; der Anteil der gesunden B\u00e4ume sank von 27% auf 8%. Er verringerte sich bis 2021 auf 6%, w\u00e4hrend die deutlichen Sch\u00e4den leucht auf 34\u00a7 zur\u00fcckgingen. Angesichts des besonders trockenen Jahrs 2022 ist im kommenden Waldschadensbericht eine weitere Verschlechterung zu bef\u00fcrchten. Der Bericht lag bei Niederschrift dieses Papiers noch nicht vor.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> Die Bedeutung von Schneefall im Wald wird oft \u00fcbersehen. Doch er h\u00e4lt das Wasser im Wald und sorgt gerade im Fr\u00fchjahr f\u00fcr Wasserzufuhr im Boden, wenn die B\u00e4ume beginnen auszuschlagen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a> Eine erfreuliche Ausnahme sind hier die Berliner Forsten mit ihren Waldzustandsberichten. Ich zitiere aus dem Bericht 2021<i>: <\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Schwerpunkte f\u00fcr den Immissionsschutz m\u00fcssen aus Sicht der Forstwirtschaft die Reduzierung der Stickstoff-Emissionen aus landwirtschaftlichen Quellen in Brandenburg und die Reduzierung der Emissionen von Vorl\u00e4ufersubstanzen der Ozonbildung (zum Beispiel Stickoxyde) vor allemaus verkehrsbedingten Emissionen sein. Hierbei hat der Ballungsraum Berlin besondere Verantwortung.<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"> Auch das formulieren die Berliner Forsten unmissverst\u00e4ndlich in ihrem Bericht 2021 bei Ma\u00dfnahmen : <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">zur Stabilisierung der Wald\u00f6kosysteme und des Landschaftswasserhaushalts:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">\u201e<span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Dazu geh\u00f6ren auch und insbesondere Abstimmungen zu Grundwasserf\u00f6rdermengen und zur<\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i><br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>St\u00fctzung und Verbesserung der wenigen in Berlin verbliebenen vitalen Moore, die h\u00e4ufig in<\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i><br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>W\u00e4lder eingebettet sind\u201c<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Es ist zu w\u00fcnschen, dass die Warnrufe aus dem Wald zur Emissionsbelastung und Trinkwasserf\u00f6rderung endlich angemessen wahrgenommen werden.<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a> Um m\u00f6glichen Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen: Ich argumentiere gegen ein generelles Moratorium f\u00fcr Holzeinschlag in den Berliner W\u00e4ldern. Zum Streitpunkt um m\u00f6gliche Baumf\u00e4llungen in Frohnau kann und darf ich mir kein Urteil anma\u00dfen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a> Der Einsatz von f\u00fcr Waldarbeit trainierten Klatbl\u00fctern, sog. R\u00fcckepferden, darf nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden. Zum einen ist der Bestand gering \u2013 die Berliner Forsten haben derzeit 6 R\u00fcckepferde und k\u00f6nnten den Bestand wohl nur geringf\u00fcgig steigern. Vor allem aber k\u00f6nnen die Waldpferde nur St\u00e4mme von begrenzter Gr\u00f6\u00dfe und von begrenzter Anzahl pro Tag ziehen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote9anc\" name=\"sdfootnote9sym\">9<\/a> Interessante Wege in naturnaher Waldnutzung gehen die Forstbetriebe von L\u00fcbeck, G\u00f6ttingen und Uelzen. Es ist zu fragen, ob und wie ihr Vorgehen und ihre Erfahrungen auf Berlin und Brandenburg \u00fcbertragbar sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Wasserbedarf von Nadelb\u00e4umen liegt um etwa ein D<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote10anc\" name=\"sdfootnote10sym\">10<\/a> Der Wasserbedarf von Nadelb\u00e4umen liegt um etwa ein Drittel \u00fcber dem von Laubb\u00e4umen. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote11anc\" name=\"sdfootnote11sym\">11<\/a> In s\u00fcdeurop\u00e4ischen Regionen \u2013 wie Griechenland 2018, Spanien und Portugal der letzten Jahre, S\u00fcdwestfrankreich in diesem Sommer \u2013 entwickeln Br\u00e4nde inzwischen eine solche Intensit\u00e4t, dass sie mit unseren Mitteln der Brandbek\u00e4mpfung nicht mehr in den Griff zu kriegen sind. \u00c4hnliche Entwicklungen k\u00f6nnen wir in unseren Breiten in Zukunft nicht ausschlie\u00dfen und sollten pr\u00e4ventiv damit umgehen. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\">\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote12anc\" name=\"sdfootnote12sym\">12<\/a> Wie es im noch immer nicht stillgelegten Kohlekraftwerk J\u00e4nschwalde oder in den Berliner Kohlekraftwerken von Vattenfall der Fall ist.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Erwiderung auf die Waldpapiere aus Reinickendorf Dr. Hartwig Berger, Berlin-Charlottenburg, November 2022 Zusammenfassung Im vorliegenden Papier argumentiere ich gegen eine Initiative, den selektiven Holzeinschlag, sofern er im Rahmen des betriebenen naturnahen Waldumbaus stattfindet, solange einzustellen, wie nicht eine Neubewertung und Neukonzipierung des Berliner Mischwaldprogramms stattgefunden hat. Ich teile allerdings die auch in den Waldzustandsberichten &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/hilft-ein-holz-moratorium-dem-berliner-wald\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":695,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[34,269],"tags":[68,112,99],"class_list":["post-672","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klima","category-oeko-politik-berlin","tag-berlin","tag-co2","tag-waelder","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":696,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672\/revisions\/696"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hartwig-berger.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}