Kategorienarchiv: Philosophie

Weltbürger und Weltklima

1. Die Grenzen einer Weltklimakonferenz der Staaten Um einen weltweit wirksamen Klimaschutz zu beschließen, geschweige: durchzusetzen, ist die Weltklimakonferenz allein ungeeignet, und das aus strukturellen Gründen: Die Handlungsnormen von Staatsregierungen orientieren sich vorrangig nicht an einer universalistischen, sondern an einer partikularistischen Moral . Im günstigsten Fall, selbst in den wenigen Demokratien keinesfalls die Regel – …

Weiter lesen »

Sackgasse „Erneuerbarkeit“ – Für eine Energiezukunft ohne Verbrennung

von Hartwig Berger 1. Erneuerbarkeit und Hinfälligkeit 2. Feuer und Energie 3. Feuer und Menschwerdung 4. Von der Holzkrise zur Klimakrise 5. Verhängnis Verbrennungsmotor 6. Ein Holzweg in der Klimakrise

Weiter lesen »

Völkerrecht und durch Klimawandel bedingte Flucht

Kursorische Überlegungen von Hartwig Berger Klimabedingte Flucht – heute und morgen Bereits heute ist das Ausmaß riesig, auch wenn zuverlässige Aussagen schwierig zu treffen sind. Laut Berechnungen des UNHCR von 2002 gab es bereits damals weltweit 24 Mio. Klimaflüchtlinge. Nach Schätzungen der UN-Universität mit Sitz in Bonn (UNU-EHS) waren 2010 über 50 Mio. aufgrund veränderter …

Weiter lesen »

Ethik im Klimawandel

Erschienen in Kommune 3/2011 von Hartwig Berger 1. Universalistische Moral 2. Autonome Klimamoral 3. Ethik mit Überzeugungskraft Der Klimawandel ist auch eine ethische Herausforderung. Wer hat Schuld und trägt Verantwortung? Ist Verantwortung individuell oder Kollektiven wie Unternehmen, Sozialklassen, Staaten zuzuschreiben? Schließt das vergangene Klima“sünden“ – und bis zu welchem Zeitpunkt – ein, oder beschränkt sich …

Weiter lesen »

Klimaethik – überzeugend, aber wirkungslos?

von Hartwig Berger 1. Warum Klimaethik? Der Klimawandel fällt nicht vom Himmel. Als menschengemachter ist er auch eine moralische Herausforderung. Wer hat ihn verursacht, wer hat unverschuldet darunter zu leiden? Ist die Verantwortung individuell zurechenbar oder muss sie, und wenn ja wie, Kollektiven zugeschrieben werden? Setzt sie voraus, dass mögliche globale Folgen den handelnden Personen …

Weiter lesen »

Sisyphos war ein glücklicher Mensch – zum 50. Todestag von Albert Camus

Vor 50 Jahren, am 4. Januar 2010, starb er bei einem Autounfall: Albert Camus, Schriftsteller, Journalist, Theatermacher und Philosoph. Sein Roman Die Pest, die Erzählung Der Fremde, Stücke wie Die Gerechten und philosophische Abhandlungen wie Der Mythos von Sisyphos und Der Mensch in der Revolte haben eine Generation europäischer Intellektueller geprägt. Nordafrikas Mittelmeerküste ist seine …

Weiter lesen »

Den Tiger reiten

Aufsatz von Hartwig Berger, erschienen in Kommune, Zeitschrift für Politik – Ökonomie – Kultur 4/2009 Zu Logik und Moral eines weltweiten Emissionshandels Die in Kopenhagen stattfindende Weltklimakonferenz dürfte ein Schlüsselereignis im zu Ende gehenden Jahr 2009 sein. Der Klimawandel verändert die Lebensumstände weltweit schneller und umfassender als noch vor Jahren selbst die pessimistischen Szenarien erwarten …

Weiter lesen »

Die entgrenzte Stadt und ihr Umgang mit Energie

Aufsatz von Hartwig Berger 1. Die Grenzenlosigkeit moderner Städte Städte sind in einer Raumstruktur der klaren Grenzziehung zwischen Innen und Außen entstanden. Ihre zumeist steinernen Umfassungen boten den Bewohnern Zuflucht und Schutz. Es war eindeutig erkennbar, wo Stadt beginnt und wo Stadt aufhört.

Weiter lesen »